Candidate Experience: Ein HR-Trend mit zunehmender Wichtigkeit

Candidate Experience hat zunehmend an Bedeutung gewonnen. Das Thema befasst sich mit dem im Bewerbungsprozess vermittelten Eindruck auf Kandidaten und hat im modernen HR-Management mittlerweile einen festen Platz. Denn die Erfahrungen, die Bewerber sammeln und an ihr Netzwerk weitergeben, können sowohl positiv als auch negativ auf die Arbeitgebermarke einzahlen.

Candidate Experience, was ist das eigentlich?

In der Welt des Personalmarketings steht Candidate Experience für die Erfahrung, welche ein potenzieller Kandidat im Laufe des Bewerbungsprozesses bei einem potenziellen Arbeitgeber sammelt, und welche Gesamtwahrnehmung er von diesem hat. Ähnlich wie in vielen anderen Lebenslagen, zählt auch hier der erste Eindruck. Und dieser beginnt schon vor dem ersten, persönlichen Kennenlernen in Form eines Bewerbungsgespräches. In den meisten Fällen ist der Erstkontakt sogar noch vor Stellenanzeigen in Print-Magazinen oder auf Online-Jobbörsen angesiedelt.

Ob Werbeanzeigen, die eigene Webseite oder Messestände – die regulären Instrumente des Marketings wirken sich auch meinungsbildend auf Kandidaten aus. Eine konsistente Markenführung ist gefragt. So gilt es für Unternehmen überall dort, wo sie mit Bewerbern in Berührung kommen könnten, einen unverwechselbaren Eindruck zu hinterlassen und deren Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Wenn das Unternehmen den Kandidaten nach ihrer Bewerbung zudem ein Gefühl der Wertschätzung glaubhaft vermittelt und bspw. durch ein individuelles, zeitnahes Bewerbermanagement überrascht, sind die Weichen für eine gute Candidate Experiencegestellt. Durch ein zeitnahes und transparentes Vorgehen wird das Unternehmen, selbst bei einer Absage, in guter Erinnerung behalten. Schließlich bewirkt eine positive Candidate Experience, dass

„Bewerber das Unternehmen auch künftig als Arbeitgeber in Erwägung ziehen. Rund 84 Prozent derjenigen mit einer positiven Bewertung der Candidate Experience würden sich erneut bei dem Unternehmen bewerben. Bei einer negativen Bewertung würden dies nur 13 Prozent tun. Rund ein Viertel der Befragten teilt die Erlebnisse im Bewerbungsprozess zudem auch weiteren Empfängern über soziale Netzwerke mit oder bewertet die Prozesse auf Arbeitgeberbewertungsplattformen. Die unter 30-Jährigen machen dies mit gut 30 Prozent noch häufiger.“ Employer Branding Studie

Chancen und Herausforderungen

Eine schlechte Candidate Experience kann negative Folgen haben. Nicht selten resultiert sie aus einem schlechten Auftakt im Sinne eines schleppenden Bewerbungsprozesses mit langen Wartezeiten und standardisierten E-Mails. Im schlimmsten Fall führt eine solche Erfahrung dazu, dass die Bewerbung zurückgezogen wird, Vorstellungstermine abgesagt werden oder das Unternehmen gar schlecht bewertet wird. Übermäßig viele negative Weiterempfehlungen auf Arbeitgeber-Bewertungsplattformen wie kununu sind im digitalen Zeitalter selbstredend fatal. Durch sie können nur allzu schnell High Potentials abgeschreckt werden und gehen womöglich verloren, was im War for Talents nur schwer zu verschmerzen ist.

Ein Grund mehr, die Candidate Experience in all ihren Facetten zu durchleuchten und zu optimieren. Dabei trumpfen derzeit Unternehmen auf, die auf Digitalisierung setzen. Rund 63 % der Bewerber möchten bei ihrer nächsten beruflichen Herausforderung verstärkt auf den Einsatz von neuen Technologien achten und wollen in Unternehmen mit einer zukunftsorientierten Strategie in den Bereichen Digitalisierung und Industrie 4.0 arbeiten. Dies belegte jüngst eine Studie der Personalberatung Odgers Berndsten.

Ein solches Signal zu senden, ist u.a. durch den Einsatz innovativer Sprachanalyse möglich. Nehmen wir als Beispiel PRECIRE®. Indem Bewerber erfahren, dass ihr Wunschunternehmen auf technologische Innovationen setzt und sich im Recruitingprozess digital aufstellt, hebt sich der Arbeitgeber positiv von anderen ab und steigert seine Attraktivität. Schließlich optimiert PRECIRE® die internen Prozesse und erzielt Zeiteinsparungen. Der Bewerbungsprozess wird für beide Seiten verkürzt, die Time-to-Hire sinkt. Ein Umstand, der sich positiv auf die Candidate Experience auswirkt und Ihr Unternehmen aus Sicht potenzieller Kandidaten herausstechen lässt.

Diese Webseite verwendet Cookies. Diese werden eingesetzt, um Sie bei dem nächsten Besuch auf www.precire.com automatisch wieder zu erkennen, wodurch Ihnen die Nutzung erleichtert wird. So ermöglichen uns Cookies beispielsweise, die Internetseite für Ihre Bedürfnisse zu optimieren. Durch die Nutzung der Website erklären Sie sich mit der Cookie-Nutzung einverstanden. In unserer Datenschutzerklärung finden Sie weitere Informationen zum Thema. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

SCHLIEßEN