Buchvorstellung: „Das Alphabet des Denkens“ – Wie Sprache unsere Gedanken und Gefühle prägt

Für das Autorinnen-Duo Stefanie Schramm und Claudia Wüstenhagen ist es eine unumstrittene Tatsache, dass Sprache unsere Gedanken und Gefühle prägt. Daher konzentrieren sie sich in ihrem Buch „Das Alphabet des Denkens“ zeitgemäß pragmatisch auf das Wie. Dafür tragen sie verblüffende Erkenntnisse aus Psychologie, Linguistik sowie Hirnforschung zusammen und verbinden diese mit dem intuitiven Wissen von Schriftstellern und Dichtern. Somit gelingt den Autorinnen ein kurzweiliges Werk über die Macht der Worte, das sich wie eine Entdeckungsreise durch die subtilen Schichten der Sprache liest.

In drei übergeordneten Kapiteln werden die Leser durch die faszinierende Welt der Sprache geführt. Angefangen bei ihren kleinsten Bausteinen (den Buchstaben) bis hin zu den Sprachen dieser Welt, findet auch PRECIRE® in Punkt sechs „Worte als Schlüssel zum Selbst“ eine Erwähnung und wird mit diesem Zitat ehrenvoll eingeleitet:

„Es ist schon lange meine Maxime, dass die kleinen Dinge die wichtigsten sind.“,

Dieses Zitat stammt nicht von PSYWARE-CEO Dirk Gratzel, sondern von Sherlock Holmes. Denn ebenso wie bei dem Meisterdetektiv liest auch PRECIRE® Informationen akribisch aus und achtet dabei auf winzige Details, mögen diese für Außenstehende auch noch so unbedeutsam erscheinen. So heben auch die Autorinnen von „Das Alphabet des Denkens“ hervor, dass PRECIRE® eine Art sprachlichen Fingerabdruck erstellt, Wörter sortiert und systematisch auswertet. Auf Grundlage wissenschaftlicher Untersuchungen weiß die Software, wie Persönlichkeitsmerkmale in der Sprache codiert sind. Sie achtet auf Nuancen, denn selbst in kurzen Wörtern verstecken sich wertvolle Hinweise auf die Persönlichkeit. Diese wären durch bloßes Zuhören nicht zu entschlüsseln. Kaum verwunderlich also, dass das Autoren-Duo einmal mehr die Treffsicherheit von PRECIRE®hervorhebt. Die Software liegt in 80 % der Fälle richtig, wohingegen ein Psychologe mit gleichem Material eine schlechtere Quote aufweisen würde.

Unser Fazit? Lesenswert ist „Das Alphabet des Denkens“ für all jene, die sich mit der Wirkung von Sprache beschäftigen und sich für die Thematik interessieren. Für Sprachanalytiker stellen die zahlreichen Praxisbeispiele und aktuellen Forschungsarbeiten einen echten Mehrwert dar. So bietet das Buch eine ausgezeichnete Einführung in den Mikrokosmos sprachlicher Feinstrukturen.